Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schläfchen n.
schläfchen , n. , demin. zu schlaf, somnus, nd. ( westfäl. ) slæpken Woeste 239 b : ein schläfchen machen, ein wenig schlafen. Adelung ( unter schlaf); noch sanft umhallt vom abendliede der nachtigall, im flötenton, schläft meine Molly-Adonide nun ihr behäglich schläfchen schon. Bürger 26 b ; ( diener ) seit funfzehn jahren wart ihr wie im traum, und wachtet ihr, so war's als ob ihr schlieft. ( Schlau ) seit funfzehn jahren! blitz, ein hübsches schläfchen! Shakespeare widersp. zähmung, einleitung.