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schēvel

mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MNWB
Anchors
4 in 4 Wb.
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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

schēvel m.

Bd. 3-1, Sp. 89
schēvel, m., Tropf, Narr (Leitzmann G. v. M. 110); als Verbalinjurie (Greifswald 1503) grôtmündige sch. (Pyl Beitr. 2, 73).
125 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schevel

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    schevel u.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchevelDer

    Campe (1807–1813)

    † Der Schevel , — s, Mz . gl. oder der Schevelstein, — es, Mz. — e , im N. D. der Schiefer, Schieferstein.

  3. modern
    Dialekt
    Schevel

    Rheinisches Wb.

    Schevel -ēə- = Stecken s. Schebel;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schevel

11 Bildungen · 10 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schevel 2 Komponenten

sche+vel

schevel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schevel‑ als Erstglied (10 von 10)

schevelhêde

LW

schevel-hêde, die schlechteste, nicht ganz gereinigte Hede. Adj. -hêden.

schevelier

Lexer

scheve·lier

schevalier , schevelier stm. BMZ ritter. ein schevalier errant daʒ sprichet als ein recke Krone 25838. schevelier Trist. 5580. 81, schevelie…

schēvelinc

MNWB

scheve·linc

° schēvelinc , m. , 1. Tropf, Dummkopf „ de dummen schevelingen ” (Seelmann G. v. M. 145); als npr. häufig Ub. Brschwg. 2 u. 3. 2. bestimmte…

schēvelken

MNWB

schevel·ken

schēvelken „ dat sch. mit der ostken ”, l. schēdelken?; vgl. schēdele (Hans. Gbl. 1887, 190).

schevel als Zweitglied (1 von 1)