Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Scheuklappen
klappen Vb. ‘schallen, klatschen, einen kurzen, leichten Knall von sich geben, mit einem Knall zusammenschlagen’, übertragen ‘gelingen’. Die lautmalende nd.-md. Form zu klaffen (s. d.) wird im 16. Jh. in der Literatursprache üblich und übernimmt dessen alte, aufgegebene Bedeutung. Vgl. auf-, zu-, umklappen ‘hörbar öffnen, schließen, wenden’. Aus den Vorstellungen des gleichzeitigen Zusammenschlagens, -klingens, -treffens, des hörbaren (mit klapp) Einrastens von Werkstücken sowie des (mit klapp) Auftreffens auf ein Ziel entwickelt sich (beginnend im 16. Jh.) die übertragene Bedeutung ‘passen, g…