Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheuerthor n.
scheuerthor , n. thor einer scheuer: in dem ich sie so ansahe, wie ein katz ein neu scheurthor ( d. h. überrascht, erstaunt, als etwas ganz fremdes, nie gesehenes, heute gewöhnlich wie die kuh das neue thor). Simpl. 1, 1, 5 Keller; ein maul wie ein scheuernthor, ein sehr groszes Vilmar 348 ; e mul wie ne schüredor. Seiler 265 b . bildlich: dä fällt met der schürendür en et hûs, geht ungeschickt vor bei der ausrichtung eines delicaten auftrags, geschäfts. Wander 4, 155 ( aus Bedburg ); den musz mër mit 'n scheurathor winken, er versteht keine feinen andeutungen, winke, er begreift langsam. From…