Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheiblein n.
scheiblein , n. , dimin. zu scheibe, mhd. schîbelîn: ir harnasch daʒ ist hürnîn, dâvon sint dicke schîbelîn geslagen ouf den ledervel. H. v. Neustadt Apollonius 2993 ; schyble wie ein bröttle gestaltet, ist ein form ettlicher artzneyen, pastillus. Maaler 368 c ; die mener habenn ein rundt scheiblein holz als ein prettstein in zipffl des ohrs henckhen. Schmidel reise 62, 34 Langmantel; scheiblein, das, orbiculus, orbicillus. Stieler 1783 ; gelbe scheublein als abzeichen an den kleidern der juden. Schm. 2, 358 . wie zu scheibe scheibweise, scheibenweise gebildet wird, so findet sich zu scheiblei…