Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schampen verb.
schampen , verb. , nld. schampen, abire, evadere, labi, delabi, elabi, fugere, deflectere Kilian ; ebenso nd. ten Doornkaat Koolman 3, 96 a ; er exschampelt, er kneift aus, sagen die Berliner schulkinder. ebenso hd.: wann solche hernach tüchtig werden erkant, müssen sie schampen und einem andern raum geben. Pape bettel- u. garteteufel 37 a ; ich hätt noch wol ain faistes rind, das gäbe ich drumm, wer ich ew lewp, und liest das knächtlî gschâmpen. Wolkenstein 70, 2, 15 ; der official ernst geberdt sagt, disz wer keins bedenckens wehrt. als ein öffentlich ergernisz, er müst schampen, das wer gew…