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schabbe

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MNWB
Anchors
7 in 5 Wb.
Sprachstufen
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2

Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

¹schabbe

Bd. 3-1, Sp. 35
1schabbe schäbiger, armseliger Kerl, Lump (SL), oder Adj.? (SL).
65 Zeichen · 2 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schabbeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    schabbe , M. nhd. Lump, schäbiger Kerl, armseliger Kerl L.: MndHwb 3, 35 (schabbe), Lü 317b (schabbe)

  2. modern
    Dialekt
    Schabbe

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Wossidia Schabbe s. MeckWB Schaff f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schabbe

60 Bildungen · 59 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schabbe

schabbeln + -e

schabbe leitet sich vom Lemma schabbeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schabbe 2 Komponenten

sch+abbe

schabbe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schabbe‑ als Erstglied (30 von 59)

Schabbeischen

RhWB

schabbei·schen

Schabbeis-chen šabęisχə , Pl. -χər Kreuzn-Gebr n.: verächtl. alter, schäbiger Hut.

schabbeken

KöblerMnd

schab·beken

schabbeken , N. nhd. ein Gefäß Q.: Krumbholtz Münst. Gewerbe 147 (vor 1661) E.: ?, s. ken L.: MndHwb 3, 35 (schabbeken) Son.: örtlich beschr…

Schabbelchen

RhWB

schab·belchen

Schabbelchen -əlχən, Pl. -əlχər Altk ( Sieg ) n.: verächtl. 1. unansehnliches, im Gange unbeholfenes Weib. — 2. unebener Klicker.

Schabbelemacheies

RhWB

Schabbelemacheies -bələmarę·i.əs, Pl. -əsə Schleid-Reifferschd m.: ein eingebildeter Bruder Lustig.

schabbelig

RhWB

schabbelig Allg. Adj.: 1. a. wackelig, unsicher auf den Beinen, torkelnd; er geht sch. — b. schief u. krumm; dat Männche ös sch.; s.ər Jüdd …

schabbeln

RhWB

schabbeln das Zeitw. -ab-, im Ablaut zu schibbeln gebildet zu dem Typus gleicher Bed. schwabbeln, quabbeln, wabbeln, ist in NOAltk , Altk-Si…

Schabbelße

WWB

Schabbelße n. geschabtes, gehobeltes Gemüse (Kohl, Bohnen) zum Einkneten ( Kr. Detmold Det Is).

Schabbelünder

RhWB

Schabbelünder eine scherzh. Bildung, vgl. auch Schabbesdeckel, Schabbchen, Schabbeischen, Schäberällcher, u. zwar šabəløndər , Pl. -dərə…

schabbelünderig

RhWB

schabbe-lünderig -løndəriχ Emmerich Adj.: verkommen, armselig.

Schabbelünter

WWB

Schabbel ü nter m. [verstr.] 1. Person mit ungepflegtem Äußeren, schlecht gekleidete Person. Treck di nich an äß ’n Schabbelünter ! ( Kr. Lü…

Schabbelünterek

WWB

Schabbel ü nterek m. Person, die es nicht ehrlich meint ( Kr. Meschede Mes Br).

Schabbelünterīe

WWB

Schabbelünterīe f. Betrügerei (Frbg.) ( Kr. Warburg Wbg Bo).

schabbelünterig

WWB

schabbe·luenterig

schabbel ü nterig Adj. [ Kr. Iserlohn Isl Kr. Meschede Mes Bri] 1.1. nichtsnutzig, schäbig ( Kr. Meschede Mes Kr. Meschede@Bracht Br ); heuc…

Schabbelüntes

RhWB

Schabbe-lüntes m.: verächtl. 1. -løntəs alter, schäbiger Hut Gummb-Nümbrecht . — 2. -ly- Schabelünder 2 b.

schabberen

WWB

schab·beren

schabberen V. (von Hühnern) im Staub wühlen (Frbg.) ( Kr. Brilon Bri Al).

schabberieren

RhWB

schabbe·rieren

schabberieren -ab-  Lennep-Remlingr schw.: etwas sch., tesamensch. zusammenraffen, –sparen.

schabbe als Zweitglied (1 von 1)

Steinschabbe

RhWB

stein·schabbe

Stein-schabbe -ā:f Heinsb-Bocket f.: -hobel, im Aprilscherz, einen die St. holen lassen.