Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sabbeln verb.
sabbeln , verb. geifer aus dem munde flieszen lassen, sich damit beschmutzen, besonders von kindern, auf unreinliche und ekelhafte weise an etwas lecken, neben sabbern in gleichem sinne in md. und nd. gebieten; beide sind fortbildungen zu sabben. sabbeln, besabbeln, tosabbeln Schütze 4, 4 ; dat kind sabbelt up den appel; besabbeln, begeifern; sik tosabbeln, sich begeifern. brem. wb. 4, 568. Danneil 177 , saweln Schambach 179 b , sük sabbeln, sich auf unanständige weise küssen ten Doornkat Koolman 3, 78 a . in anderer anwendung, zur bezeichnung eines leisen, aber ununterbrochenen regens: et saw…