Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
runks m.
runks , m. das wort vergleicht sich den zunächst md. und nd. bildungen wie lumps neben lump, klapps, knips, klecks u. ähnl. runks ist ein grobes, derbes stück brot, wie runken. Weinhold 78 b . übertragen, z. b. nd. auf einen groszen, plumpen hund Schütze 3, 316 . besonders von einem plumpen, ungeschickten oder flegelhaften menschen ( s. auch runksen, verb. ): wo sind die groszen und störrigen runkes ( vgl. kerles neben kerl) und stöcke .. und festen knauer, die alle welt unter die füsze treten und allein wolten recht haben. Mathesius hochzeitpredigten (1564) V 3 b ; ein runcks und grober flege…