Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ruhlich adj.
ruhlich , adj. , mhd. ruowelich, mnd. rouwelik Schiller-Lübben 3, 515 a , ruhig; mnd.: hefft erue unde gudere rustliken und rouweliken besetten. quelle bei Schiller-Lübben a. a. o. ; uth ohre rouliche besittinge gedreven. ebenda; ( die schiffe ) die am land stehen und ruoglich auf der erden ligen. S. Franck chron. (1531) 26 a ; er füret also den spruch eben auff das stille und rügliche wesen. Luther 2, 501 a ; damit der bawr solchs gut on beschwerde also rüglich brauchen und wissen möge. 3, 112 b ; also das er ( der Türke ) Hungern und Deudschland wol zausen mag, aber nicht rügelich besitzen. …