Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rübenschnitz m.
rübenschnitz , rübschnitz , m. abgeschnittenes stück rübe: der zusatz soll sein rübenkraut, rübschnitzen oder von gantzen rüben. Paracelsus op. (1616) 1, 311 A . auf einen fastnachtsgebrauch sich beziehend: sie schieszen rübenschnitz oder eschen als die buren in der fasznacht thun. Keisersberg narrensch. 151 b ; als wann man Sanct Antoni rubenschnitz verstellt. Fischart Garg. 32 a ; bey gott, der alt ist nicht gescheid, das gelt wie die rubschnitz auszgeit. Ayrer 2457, 26 Keller. als etwas werthloses zur verstärkung der negation: so schwer ich des ein hohen eyd, das ich nit einen ruobschnitz g…