Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rosenduft m.
rosenduft , m. duft der rosen. mhd. sagt man dafür rôsensmac, nd. auch rosengör. ten Doornkaat Koolman 3, 54 a . 1 1) eigentlich: ein gewand, wie von zefyrn aus rosendüften gewebt, wallte reitzend um sie her. Wieland 10, 58 ; schau! die welt ist keine höhle, immer reich an brut und nestern, rosenduft und rosenöle. Göthe 5, 216 ; und wehten aus dem körbchen nicht die rosendüfte lind? Uhland ged. 28 ; vor den rosendüften hätte keine stätte funden lilienhauch. Rückert ges. poet. werke (1882) 2, 69 ; vom blut der traube wird der gaum der welt versüszet, vom rosenduft des himmels busen durchessenze…