Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rosenblume f.
rosenblume , f. , mhd. rôse- und rôsenbluome, hier gewöhnlich masc., nd. rosenblome, in neueren dialekten auch rosenblaume Woeste 218 a , niederrhein. rosenbloime Frommanns zeitschr. 2, 450 b . 1 1) die blüte des rosenstockes, die rose selbst. 1@a a) eigentlich: liehter ougenweide nieman sach sît daʒ man die rôsenbluomen brach. Neidhart v. Reuenthal XXXVI, 7 ; die rosenblume belangend: dieselbigen sein vilerley geschlecht. Sebiz feldbau 258 ; aber sieh! der hain, der kaum entzüket, neigt sich, plözlich rast der sturm, zerkniket liegt die rosenblum! Schiller 1, 264 . als grabpflanze: grün' inde…