Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rosenader f.
rosenader , f. vena saphena, ein ast der hohlader, welche an der inneren seite des schienbeins läuft und sich in die kniekehlenader verliert. Nemnich. Pomey ind. univ. bei Dief.-Wülcker 822 . auch frauenader, weil sie früher bei mutterbeschwerden geschlagen wurde ( s. das. ). die schreibung roszader bedeutet in den meisten fällen wol dasselbe: die adern im waden zu öffnen, oder die roszadern, und das alles nach rath eines erfarnen artzts. Paracelsus chir. schriften 120 b ; item ( soll E. G. ) alle jahr zwey mahl an füssen lassen: im meyen beyde roszadern. opera 1, 688 b ; ich habe aber gehöret…