Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rollstuhl m.
rollstuhl , m. ein stuhl mit rollen an den füszen, besonders ein stuhl mit zwei rädern und einem beweglichen lenkrade hinten, in dem man sich im zimmer hin und her fahren kann. Campe : Mephistopheles (der mit seinem rollstuhle immer näher ins proscenium rückt) zum parterre. Göthe 41, 101 ( Faust 2, 2 bühnenanw. ); dennoch wollte er nicht im bette bleiben; zwei bediente muszten ihn jeden morgen in seinem rollstuhl ans kaminfeuer schieben. Pfeffel pros. versuche 8, 125 ; nie konnte er ( Carsten Niebuhr ) seitdem wieder den fusz ansetzen ... er ward aus dem bette nur nachmittags in einen rollstuh…