Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rogen m.
rogen , m. ova piscium; sammelwort, hochdeutsch in einer doppelform, ahd. rogan und rogo, mhd. rogen und roge; mit vereinfachtem anlaut, da das altnord. neutr. plur. hrogn entspricht; die englische form ist roe, die dänische rogn, das wort ist somit gemeingermanisch. zur ermittelung seiner ursprünglichen bedeutung wird einerseits herangezogen ags. hrog nasenschleim, andererseits griech. κρόκη runder kieselstein am meeresufer, sanskr. çarkara kies ( Kluge 274 a ), sicherheit ist bis jetzt nicht erlangt. schwankender formenausgang in der sprache des 14. 15. jahrh., namentlich auch durch wechsel …