Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rispel m. und f.
rispel , m. und f. , dimin. zum vorigen. 1 1) die grundbedeutung scheint noch erkennbar, wenn es von einem brennenden holzspan heiszt: wolt ihrs nicht gläuben, so nehmt den rispel zu pfande. Weise Masan. 77 . vgl. rispe 1 oben. 2 2) ein bündel, büschel, buschwerk: rispelle, respelle frutectum ( sc. fruticetum ) Dief. 249 c ; besonders ein gehänge von zwiebeln, obst, vögeln u. dgl., so nordfränk., masc. Schm. 2, 159 ; henneb. fem. Spiesz 196 . Frommanns zeitschr. 3, 129 ; in Ruhla risbel, f. Regel 253 . vgl. rispe 2 oben. 3 3) büschelähnlicher blütenstand, besonders in Mitteldeutschland: vom ha…