Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reukauf m.
reukauf , m. ( vereinzelt auch fem.: aber die rewkauff kam zu spat. Seb. Wildt zwölf comödien 1566 Ggg a ). 1 1) pactum displicentiae, der bei einem kaufcontracte abgeschlossene nebencontract, welcher die summe des reugeldes ( s. dasselbe ) im falle des rückganges des kaufes angibt; das pfand für die richtige erfüllung der eingegangenen verpflichtungen ist die aber- oder uberwette: ir frawen, ir werden held, ee ewr die mynn geweld, was ir in hertzen schlieszent, und ee ir eüch verschiessent, so luogt eben umb und uff, es ist nit, als ein rewkauff ze lassen mit ainem überwett. Cl. Hätzlerin 2, …