Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
rempeln
rempeln
rempeln Vb. ‘absichtlich grob (weg)stoßen’, zuerst belegt (1. Hälfte 19. Jh.) in der Leipziger Studentensprache ‘nicht ausweichen, sondern zu stoßen versuchen’. Vgl. obsächs. rämpeln ‘stoßen, anstoßen, Anstoß erregen’, gebildet zu Rämpel, Rämmel ‘knotiger Klotz, Baumstumpf, Flößholz’, auch ‘Flegel, ungehobelter Kerl’. Weitere Herkunft unbekannt.