Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Remedium
Remedium, n.
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vp wat remedien de muntmeester werken zoude beede van goude ende van seluere1417/18 InvBruges V 25 Faksimile
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[tgout] sel houden XXII kraet fyns, opt vierendeel van enen kraet van remedien1490 UtrechtGilden II 423 Faksimile
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waert bevonden, dat zy meer namen van remedien dan voirseyt is, twerck soude gebroken wesen ende souden daertoe verboeren XXV ℔1490 UtrechtGilden II 424 Faksimile
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weret sake, dat hirinn [Feingoldgehalt] einer van den goldtschmeden gebrockelick befunden worde, ... sall darann verbroken hebben zo mannich vierendiell van dem lode fins goldes, alse hie under dat remedie offte staell befunden werdt, zo mannich ses golden rinische gulden1491 OstfriesUB. II 336 Faksimile
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in allen disen müntzen soll ... ain pfening gewicht am gehalt für das remedium ... zugelassen werden1535 BeitrSteirG. 19 (1883) 29
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reinische goltgulden ... haltenn fein 18 gradt vier 1/2 gren volkomlich one abgang vnd remedia1545 Fidicin IV 263 Faksimile des Originaldrucks
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sollen sie niemandts kein goldt fur werckgolt verkauffen, ... das under achtzehen gratten helt, doch soll daß remedium ein gren sein und nicht darüber1563 HeidelbStR. 528 Faksimile
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omme hem te biddene ende te verzoukene omme remedie jeghen zekeren lettren daer te voren bi minen heere den cancelier verleend den goeden lieden1430/31 InvBruges IV 527
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was wir wol fur remedia meineten [um die libertas appellationis abzuwenden]1604 ActaBrandenb. I 74
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gleichwie die in muͤntz-sachen eingerissene ... unordnungen und gebrechen eines foͤrmlichen remedii beduͤrfftig1666 RAbsch. IV 50 Faksimile
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auff welchem fall der in unserm erb-koͤnigreich und landen, insgemein uͤblich und gebraͤuchige gerichts-stylus in einem solchen werck, wo das damnum emergens momentaneum ist, auch also gleich hoch anwachset, und dahero ein eylfertiges und geschwindes remedium vonnoͤthen ist, nicht zulaͤnglich, und dem beschwaͤrten theil allzulangwuͤrig fallen doͤrffte1699 CAustr. I 73 Faksimile