Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reiterei f.
reiterei , f. diese bildung gehört erst dem älteren nhd. an. neben reiterey steht reuterey ( Weigand 2, 462 ). reuterey, besonders in dem sinne kriegsdienst zu pferde, wegelagerei, dann gesamtheit der kriegsdienst thuenden, hat im älteren nhd. weitaus das übergewicht über reiterei, ende des 17. jahrh. weicht es vor diesem zurück, doch findet es sich noch in der zweiten hälfte des 18. jahrh. ( vgl. die belegstellen ). 1 1) reiterei eine handlung, thätigkeit ausdrückend. 1@a a) die thätigkeit des reitens im allgemeinen: damit er zeitlich zur reuterey angezogen würde, so macht man jhm schöne gros…