Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reische f.
reische , f. das reisch sein; zustandsbildung zum adj. reisch: so du aber besorgest, der adler werde dir (umb die zeyt so die vögel reisch sind) entfliegen, so gib jm in der speisz ruschgel ( rauschgelb ) oder rot operment ( auripigmentum ) zu essen, welches jm denn die reische wirt hinweg nemmen. Heuslin vogelb. 5 a ; wie man sy ( die räbhüner ) mit stricken, ausz roszhar gemacht, fahe, wirst du in der wachtel finden, als auch das wie man sy zu der zeyt jrer reische, mit einem spiegel fahen sölle. 194 a .