Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Reibkuchen
Reib-kuchen (s. S.) ręif-, rī:f-, –ī- Westerw, Siegld , Rip, Nfrk; ręiəw- Altk ( Sieg ); rī:və- Waldbr ( Sieg ) m.: 1. aus geriebenen rohen Kartoffeln in Öl oder Fett gebackener Kuchen, der die ganze Pfanne füllt (neuerdings auch wie in der Stadt mehrere kleinere K. in der Pf.); bei einer Sorte bleibt Rifwater u. Rifmell (Senk-, Eərpelsmell ) in der Masse, die mit Salz, 1 Löffel Weizenmehl u. 1—2 Eiern angerührt wird; das gibt R. onger der Riwen dannen; bei der zweiten Sorte lässt man aus der geriebenen Masse das Rifwater u. Rifmell nachtsüber oder 1—2 Stunden vor dem Backen über einem Tuch au…