Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
regenstrom m.
regenstrom , m. 1 1) in strömen niederfallender regen: regenströme gossen vom himmel hernieder; ( donner und blitz ) wallten überall, als wie ein feurig meer, in der geborstnen luft entsetzlich hin und her, worinn zu gleicher zeit, mit ungestümen wogen, verdickte regenström und ganze flüsse flogen. Brockes 1, 152 . 2 2) durch den regen gebildeter oder geschwellter strom: meine seele trunken, wie an regenströmen dürres land. Fr. Müller 1, 6 ; wolken senken sich, regen stürzen nieder, und regenströme ziehen nach dem lande zu. Göthe 27, 20 ; der zwischen den beiderseitigen schrittsteinen eingesch…