Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
räkel m.
räkel , m. ungezogen dasitzender mensch, flegel, landschaftlich in Mitteldeutschland. Albrecht 189 b ; niederd. ist rekel, räkel, ein in die länge gerecktes oder gestrecktes und gedehntes etwas, oder auch ein lang, schlank und hoch oder grosz und stark gewachsenes etwas, dann ein unfein und faul sich dehnender und reckender mensch, faulpelz, flegel u. s. w., vergl. ten Doornkaat-Koolman 3, 27 b ; niederl. rekel, canis domesticus, rusticus, pecuarius, canis minime generosus; homo avarus, euclio. Kilian ; in schreibungen reckel, röckel, rekel: das weib fing an zu hadern und zu schmehen, du lange…