Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
quengeln verb.
quengeln , quängeln , verb. weinerlich thun, wehklagen, in weinerlichem ( pimpelndem ) oder nergelndem tone etwas vorbringen und es anders haben wollen; nd. iterativbildung zu quengen ( oberd. quenken, quenkeln, weinen Schm. 2 1, 1395, vgl. quenern und Diefenb. 2, 469 ). Schambach 164 b . Danneil 166 a . Schütze 3, 261 a . Weinhold schles. wb. 74 b . Albrecht Leipz. mundart 187 b , vergl. quinkeln: ihre frömmigkeit hatte jenen quengelnden ton, der in einigen gegenden Deutschlands herrscht. Hermes Soph. (1776) 6, 28 ; für und wieder zu dieser stunde, quängelt ihr schon seit vielen jahren. Göthe…