Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
primel f.
primel , f. , im 18. jh. entlehnt aus lat. primula (primula veris, die erstlingin des frühlings ), die schlüsselblume Nemnich 2, 1060 : ( sie läszt ) gern ihr heiligthum mit frühlingssprossen schmücken, und primeln sich am liebsten weihn. Thümmel reise 4 (1794) , 202 ; die primeln, die sie gestern pflückten. werke (1839) 8, 165 ; bellis, primel, maienglocke ... schmücken feld- und wiesenplan. Bürger 3 a ; schon die primel hob geheim unter dorn den gelben keim. Voss ged. 5, 221 ; wo mondschein die duftige primel umbebt. Matthisson ged. (1816) 98 ; er hielt spielend in der hand einige ... blaszg…