Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
präambel f., n.
präambel , f., n. einleitender oder entschuldigender eingang einer rede, umschweif, entlehnt aus franz. préambule m., vom lat. praeambulus ( vorhergehend ), vergl. priamel: Geiler von Keisersperg hat in gewonheit gehaben, das er allwegn ein vorred hat gethon, vor und ee er hat angefangen zepredigen. und ist das sein preamel oder weisz gesein. zuo dem ersten als bald er uff die cantzel kam, so zoch er ab sein byreth und fiel darnach nider uff sein knü und bettet was im infiel, wan er het kein besunder gebet, darnach richtet er sich uff und macht ein crütz für sich und sprach u. s. w. vorrede zu…