Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pomále
pomále , pomáli , dasselbe, aus dem gleichbedeutenden slav. pomalu, pomale Bernd Posen 216 . Weinhold schles. wb. 72 a (pomále, pumále), bair.-österr. pomáli, bomali Schm. 2 1, 391, oberpfälz. pó mále 1581: wer vögel fangen will, darf nicht mit prügeln drein werfen, sondern musz mit jenem alten hundepeitscher sich des sprichworts bedienen: fein bomehle, bomehle, i. e. sachte. rockenphil. 381 (3, 29); gehn sie also ganz pomale zuwerk, nämlich im wohlthun. Hermes Soph. (1776) 6, 370 ; da wird in der nacht und kuhle pomale marschirt. Holtei Lammf. 2 3, 126; nordböhm. pumâlich, umgedeutscht bei mä…