Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
piepen verb.
piepen , pipen , verb. , das dem schwachformigen hochdeutschen pfeifen ( sp. 1645, mhd. pfîfen pfîfte, md. pîpen pîpte Lexer 2, 244 ) entsprechende nd. piepen, pipen ( Kilian 401 a . Schiller-Lübben 3, 330 b . brem. wb. 3, 321. Danneil 155 b . Stürenburg 175 b . Schütze 3, 208 ); das cimbrische pipen ( tabak rauchen, fisten Schm. 154 b ) und das lusernische piepen ( zwitschern Zingerle 24 a ) stammt aber aus dem ital. pipare. 1 1) den ton piep von sich geben. 1@a a) von jungen vögeln, küchlein: pipio, ich pip wie ein jung taub. Alberus dict. Z 1 a ; ik hord' en voegelken pipen. Voss ged. 2, 11…