Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
Pfropf,Pfropfen
Pfropf,Pfropfen mundartl ‘Pfrof’ 14,280 a zum Stopfen einer Öffnung dienende geballte Masse; auch iSv (Flaschen-)Stöpsel; einmal im bildh Vergl; mehrf im Zshg mit dem Weinzauber in Auerbachs Keller von ‘Faust I’; wiederholt ‘den P. eröffnen, herausheben, (aus einer Bouteille) ziehen’ als er [ der Reitknecht ] auf eine der vielen Springröhren losritt, den Pfropf eröffnete und Wasser [ in das Weinfäßchen ] einlaufen ließ 31,149,1 ItR will ich..eine Bemerkung machen, daß unter zehen kleinen Krügen [ mit Marienbader Wasser ] , die ich eröffnet, sich zwey gefunden, wo das Wasser sehr trüb war..wahr…