Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pfötchen n.
pfötchen , n. , dim. zu pfote. 1 1) kleine thierische pfote: pötgen, unguella Aler 1545 b ; der hund giebt ein pfötchen u. dergl.; und ein kätzchen sitzt darneben, wärmt die pfötchen an der glut. H. Heine 18, 146 . 2 2) in scherzhafter oder traulicher rede das händchen ( ohne verächtlichen nebensinn ): muszte doch die wälsche majestät gleich das pfötchen reichen und friede machen. Göthe 8, 174 ; der teufel soll das gesangbuch essen und mir hinterdrein ein pfötchen geben. Grabbe 2, 257 ; gib pfötchen! 258; Pedro, der, seitdem er Claudinen zum erstenmal gesehen hat, kein pfötchen mehr machen kan…