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pf

ahd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

pf

pinapfulAWB, pfinapful m. a-/i-St., seit dem
11./12. Jh. in Gl., vorwiegend im SH: ‚Fichten-
zapfen, Tannenzapfen; nux pinea, pinea, pinna-
culum‘ (Zapfen von Picea abies Karsten oder
Pinus sylvestris L.) (mhd. pinapfel st.m. ‚dss.‘,
frühnhd. pinapfel m. ‚Tannenzapfen‘, übertr.
‚Turmknauf‘, nhd. mdartl. rhein. pinapfel m.
übertr. ‚Turmknopf, Stachelbeere, Ananas, knor-
riger Auswuchs‘ [Müller, Rhein. Wb. 6, 845 f.];
mndd. pinappel m. übertr. ‚Spitze, Abschluss-
stück an einem Bauwerk, Knauf‘; frühmndl.
pijnappel m. ‚Kiefernzapfen‘ [a. 1287], mndl.
pijnappel m. ‚Kiefernzapfen‘, übertr. ‚Spitze ei-
nes Turms, Knauf‘; me. pinappel ‚Kiefernzap-
fen‘). Das nicht als Simplex belegte KVG pin-
des Determinativkomp. ist aus lat. pīnus f.
‚Fichte, Föhre, Kiefer‘ entlehnt (Weiteres s. pin-
boum). Das Benennungsmotiv für das KHG ist
die Ähnlichkeit der Form eines Kiefernzapfens
mit einem Apfel. S. apful. – pinapfuleskernoAWB m.
an-St., Gl. 4,649,14 (12. Jh., wohl ofrk.): ‚Pinien-
kern‘. Determinative Zusammenrückung mit ei-
nem Gen.Sg. im VG. S. pinapful, kerno. – Ahd.
Wb. 7, 309
; Splett, Ahd. Wb. 1, 25. 709; Köbler,
Wb. d. ahd. Spr. 863; Schützeichel⁷ 251; Starck-
Wells 464; Schützeichel, Glossenwortschatz 7,
295 f. – Marzell [1943–79] 2000: 3, 739.
1300 Zeichen · 64 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    p~f

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    p~f~ Nievergelt, Glossierung S. 684,10 ( clm 18547,2, 10./11. Jh. ) zu: [ Arborius autem, vir praefectorius, ...] epistu…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    PF

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

    PF s. PH-.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pf

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Pf , ein zusammen gesetzter Consonant, welcher entstehet, wenn man dem p in der Aussprache einen starken Blaselaut nachs…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    pf

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    pf , in der Musik Abkürzung für poco forte (ital.), »etwas stark«, »ziemlich stark« oder, was dasselbe ist, più forte , …

  5. modern
    Dialekt
    pf

    Mecklenburgisches Wb.

    Wossidia pf- dieser Anlaut kommt in einigen aus dem Hd. übernommenen Wörtern, ferner in Schallwörtern vor, wird aber nur…

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