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parteilichkeit

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

parteilichkeit f.

Bd. 13, Sp. 1472
parteilichkeit, f. 11) die spaltung in parteien, die uneinigkeit: dieweil man des fridens halben zuosamen kommen, müsse man allen gezank und partheiligkeit weit hinweg legen. Sleidanus 221b, s. Germania 29, 388. 22) die einseitige parteinahme, das parteilichsein und eine parteiliche handlung. Stieler 1414: er erzehlet mit vieler partheilichkeit die allgemeinen tugenden der weiber. Günther 959; (sie) verdient den ruhm, ... den die partheiligkeit der welt bisher nur männern freigestellt. Stoppe Parn. 52; weil die aldermänner mit einer strenge gewählt haben, die nie der partheiligkeit oder einer andern verblendung gewichen ist. Klopstock 12, 94; partheilichkeit der richter. Lessing 7, 109; ihn der parteilichkeit der zunftmeister preis zu geben. Wieland 20, 26; parteilichkeit steht göttern übel an. 10, 157; alles war lauter parteilichkeit. wem man günstig war, der gefiel. Göthe 19, 19; es ist schwer, ein groszes talent zu fassen, geschweige denn zwei zugleich. wir erleichtern uns das durch parteilichkeit. 29, 71; entwurf, bei welchem Rudolph mehr seine partheilichkeit und rachgier, als das beste seines hauses zu rath gezogen hatte. Schiller 8, 38; welche parteilichkeit ist der wahrheit am gefährlichsten, die aus selbstsucht oder die aus gesinnung entspringende? Börne 3, 258; er liesz etwas merken von partheiligkeit (beim schulexamen). Gotthelf schulm. (1859) 1, 245; der herzog schalt heftig auf die vertheiler, vermochte aber die parteilichkeit nicht zu brechen. Freytag ahnen 3, 225; plur. ich maszte mich an, o vorsicht, die scharten deines schwertes auszuwezen und deine parteilichkeiten gut zu machen. Schiller 2, 202 (räuber, schausp. 5, 2).
1687 Zeichen · 27 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ParteilichkeitDie

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Die Parteilichkeit , Mz. — en . 1) Der Zustand, da man oder da etwas parteilich, parteiisch ist; besonders in der engern…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Parteilichkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Parteilichkeit vereinzelt -they- a Befangenheit, einseitige Eingenommenheit für (od gegen) jdn/etw bzw durch derartige H…

  3. Sprichwörter
    Parteilichkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Parteilichkeit 1. Nur keine Parteilichkeit, sagte der Wolf, als er den Hammel gefressen hatte, und nun den Widder frass.…

  4. Spezial
    Parteilichkeit, der Bibliotheksarbeitf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Parteilichkeit , f der Bibliotheksarbeit партийность , ж библиотечной работы

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit parteilichkeit

2 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von parteilichkeit 2 Analysen

parteilich + -keit

parteilichkeit leitet sich vom Lemma parteilich ab mit Suffix -keit.

Alternativen: partei+-lich+-keit

parteilichkeit‑ als Erstglied (1 von 1)

Ableitungen von parteilichkeit (1 von 1)

unparteilichkeit

DWB

unparteilichkeit , f. , gth. u. mangel der parteilichkeit. Hulsius 1618 ; für impartialität Kinderling. vgl. unparteiischheit, -keit. 1 1) w…