Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
parteilich adj. und adv.
parteilich , adj. und adv. 1 1) was parteiisch 1: in den hohen fürstlichen heusern partheiliche trennungen angezündet. Sleidanus (1557) 370 a . 2 2) was parteiisch 3 ( Stieler 1413 ), doch mit minder scharfer hervortretung des begriffes der ungerechtigkeit ('parteilich ist etwas gelinder als parteiisch'. Frisch 2, 40 b ): in meine liebe mischt sich nichts partheilichs ein. Weisze Richard d. dritte 2, 2 ; der partheilichste kunstrichter. Lessing 3, 376 ; das parteilichste vorurtheil. Wieland 2, 186 ; geheime partheiliche wünsche. Bettine briefw. 2, 60 ; warum gieng sie so parteilich zu werke? S…