Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
parteilichkeit f.
parteilichkeit , f. 1 1) die spaltung in parteien, die uneinigkeit: dieweil man des fridens halben zuosamen kommen, müsse man allen gezank und partheiligkeit weit hinweg legen. Sleidanus 221 b , s. Germania 29, 388. 2 2) die einseitige parteinahme, das parteilichsein und eine parteiliche handlung. Stieler 1414 : er erzehlet mit vieler partheilichkeit die allgemeinen tugenden der weiber. Günther 959 ; ( sie ) verdient den ruhm, ... den die partheiligkeit der welt bisher nur männern freigestellt. Stoppe Parn. 52 ; weil die aldermänner mit einer strenge gewählt haben, die nie der partheiligkeit o…