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Parteilichkeit

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Parteilichkeit

Bd. 6, Sp. 1142
Parteilichkeit vereinzelt -they- a Befangenheit, einseitige Eingenommenheit für (od gegen) jdn/etw bzw durch derartige Haltung geprägtes Handeln, Vorgehen od Ausrichtung alles war lauter Parteilichkeit. Wem man günstig war, der gefiel, und man war dem nicht günstig, der zu gefallen verdiente GWB22,19,21 Lj IV 2 [mBez auf Wielands Beschäftigung mit der griech u römischen Antike] Vielleicht könnte man..mehr Wohlwollen gegen die Menschen verlangen, mit denen er sich beschäftigt, aber er fürchtet sich so sehr vor der P., daß er lieber gegen sie als für sie Partei nehmen mag GWB36,329,21 Zu brüderlAndenkWielands 1813 [mBez auf die Geschichtsforschung] Freilich müßte man mit reinem frischen Ohre hinlauschen, und jedem Vorurtheil selbstsüchtiger P., mehr vielleicht als dem Menschen möglich ist, entsagen GWBN3,133,1 FlH III gewiß ist dieses Werk [Cellinis Lebensbeschreibung], das der deutsche Herausgeber genugsam kennt, um es völlig zu schätzen, das er aber nicht nach seiner Überzeugung preisen darf, weil man ihm P. vorwerfen könnte, ein sehr schätzbares Document GWB44,370,12 CellAnh XV 1 32,68,7 ItR 44,359,25 CellAnh XII B16,52,6 CarlAug [12.3.02] K b iSv (polit) Parteinahme, Eintreten für jdn od etw Doch ist ja gerade P. für diese oder jene Überzeugung [Vulkanismus od Neptunismus] das, was die Menschen am thätigsten macht GWBN9,210,21 AnLeonhard 18.11.08 Ich..fand es [JAChLöhrs ‘Das Buch der Mährchen’] in seiner Art beyfallswürdig, nur daß er durch sansculottische Partheylichkeit geschmacklose Seitenblicke gegen die höhern Stände sich erlaubt, wodurch die reine Unbefangenheit des Mährchens gestört GWBT13,67,28 v 24.4.31 44,113,10 Cell III 9 KapÜbers uö(selten) Renata Kwaśniak, Michael NiedermeierR.K./M.N.
1725 Zeichen · 19 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ParteilichkeitDie

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Die Parteilichkeit , Mz. — en . 1) Der Zustand, da man oder da etwas parteilich, parteiisch ist; besonders in der engern…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Parteilichkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Parteilichkeit vereinzelt -they- a Befangenheit, einseitige Eingenommenheit für (od gegen) jdn/etw bzw durch derartige H…

  3. Sprichwörter
    Parteilichkeit

    Wander (Sprichwörter)

    Parteilichkeit 1. Nur keine Parteilichkeit, sagte der Wolf, als er den Hammel gefressen hatte, und nun den Widder frass.…

  4. Spezial
    Parteilichkeit, der Bibliotheksarbeitf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Parteilichkeit , f der Bibliotheksarbeit партийность , ж библиотечной работы

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit parteilichkeit

2 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von parteilichkeit 2 Analysen

parteilich + -keit

parteilichkeit leitet sich vom Lemma parteilich ab mit Suffix -keit.

Alternativen: partei+-lich+-keit

parteilichkeit‑ als Erstglied (1 von 1)

Ableitungen von parteilichkeit (1 von 1)

unparteilichkeit

DWB

unparteilichkeit , f. , gth. u. mangel der parteilichkeit. Hulsius 1618 ; für impartialität Kinderling. vgl. unparteiischheit, -keit. 1 1) w…