Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
oberlippe f.
oberlippe , f. die obere lippe ( vergl. oberlefze ). Stieler 1060 : die oberlippe war bis zur nase aufgebogen. pers. rosenth. 1, 42; alle disproportion zwischen ober- und unterlippen ist ein zeichen der narrheit oder bosheit. die weisesten und beszten menschen haben proportionierte ober- und unterlippen. Lavater nachgel. schriften 5, 50 ( vergl. Göthe 28, 473 f. Hempel ); sie hat auch ein bärtchen auf der oberlippe. Göthe 8, 237; sie rief mit höhnisch aufgezogener oberlippe. Engel 1, 21 ; eine geschwollene oberlippe. Schiller 4, 65 ; es gefiel ihm sogar, dasz ihre oberlippe ein klein wenig zu …