Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nothdrängen verb.
nothdrängen , verb. , mhd. mnd. nôtdrengen, mit noth drängen, nöthigen, zwingen ( vergl. nothdringen); im 15. bis 17. jh. gebräuchlich: ( die ) sonsten keinen nicht, als der sie nothdrängt, liebt. Lohenstein auserles. ged. 1, 274 ; nothdrängen an, in, zu ( dativ oder infinitiv ): daruff ein angriff und stritt beschach zuo Hard am graben, da die Östericher in ein flucht genottrengt an das wasser, das ir vil ertrunken und erschlagen wurden. Etterlin 233 ; wo er anders zu der gegenwere nit genotdrengt werde. Chmel urk. kais. Maxim. 39 ; und durch wen sie zu cristenlichem glauben genotdrengt und g…