Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nöthen verb.
nöthen , nöten , verb. , goth. nauþjan ( βιάζειν und ἀναγκάζειν ), ahd. nôtjan, nôtten, nôtan, nôten, mhd. nœten, nôten, alts. nôdian, mnd. nôden, nl. nooden, altfries. neda. — nhd. nöthen, nöten ( früher auch nötten, notten, noten und netten Zimm. chron. 1, 555, 25, nethen österr. weisth. 1, 235, 24, entsprechend dem heutigen mundartlichen neten, neaten), noch bei Stieler neben nötigen, durch welches sodann das ältere nöten aus der nhd. schriftsprache fast ganz verdrängt worden ist, während umgekehrt die oberd. mundarten an nöten festhalten, s. Schm. 2 1, 1774. Höfer 2, 294 . Lexer 199 . Schö…