Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
neubegier f.
neubegier , f. die begier etwas neues kennen zu lernen, eine neuigkeit zu erfahren ( gewöhnlich nur um des neuen willen ), sinnverwandt mit vorwitz; vergl. neubegierde, neugier, neugierde und ( wegen entstehung dieser wortbildungen ) neugierig: dis häuft und reizt die neubegier und lockt die fremden von der weite. Stoppe Parnasz 3 ; wie glücklich leitet mich doch meine neubegier! J. E. Schlegel 1, 324 ; kein rhinoceros reizt mehr die neubegier. Hagedorn 2, 144 ; wo die neubegier die schweren schritte leitet. Lessing 1, 175 ; in diesem augenblicke fühlt ihr nichts, als neubegier? Nathan 3, 9 ; …