Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
neidenswerth adj. und adv.
neidenswerth , adj. und adv. wie beneidenswerth. 1 1) von personen: sie waren beinah schon über dem grabe, neidenswerth, wenn dem bruder ein christ es könnte beneiden. Klopstock Mess. 17, 416 ; dort seh ich sie, die neidenswerthe nachwelt. Herder 1, 414 Hempel; nicht Fanias, der günstling des geschicks, nein, Fanias, der nackte, der verbannte, ist neidenswerth. Wieland 9, 27 ; dagegen halt ich neidenswerth, und lobe mir den mann, der sich von seinen früchten nährt. Jacobi 3, 178 ; und neidenswerth soll sie gen himmel schweben. Rückert 2, 58 . 2 2) von sachen und abstractionen: Abdallah fand ni…