Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nebelflor m.
nebelflor , m. wie ein flor verdeckender und einhüllender nebel, vergl. nebelschleier: ein weiszer nebelflor umschleiert unser chor. Matthisson (1797) 118 ; dort schauen selbst die traurigen hyaden aus ihrem düstern nebelflor in stiller heiterkeit hervor. Tiedge Urania 2, 387 ; ein grauer nebelflor schwebt schaurig um den zorn der fluten. Schulze Cäcil. 1, 93 ; der nebelflor der morgendämmerung verberge mich dem auge. Platen (1847) 3, 284 ; vergleichend und bildlich: wir wollen leisen nebelflor über dies geheimnis ziehen. Bettine tageb. 101 ; ja, durch das ganze heitre spiel hat sich ein schme…