Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nebelduft
nebelduft , m. neblicher duft: wie der rauch, der aufwerts steigt, so werden wir menschen aufgelöst als wie ein nebel-duft. Brockes 6, 716 ; dort läszt sich weit entfernt durch einen nebelduft ein neuer gipfel sehen, verloren in der luft. Drollinger 74 ; in nebelduft und nacht versank das dörfchen und die flur. Bürger 103 a ; wenn feyn und geister walten, erstehn, wie nebelduft im mondlicht, die gestalten der helden aus der gruft. Matthisson (1797) 184 ; bei nebelduft und regen die straszen auf und ab zu fegen. Wieland Klelia u. Sinib. 1, 397 ; im dampf der klüfte durch nebeldüfte immer zu! Gö…