Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
naturtrieb m.
naturtrieb , m. trieb der natur, natürlicher, angeborner trieb, naturhang, instinkt: dasz er ( der hund ) seinen anschnaubenden beiszigen naturtrieb nur gegen fremde und unbekannte ausläszt. Wieland 36, 101 ; zwei mächtige naturtriebe, die liebe zu den eignen kindern und die wechselseitige zuneigung des mannes zu der mutter, des weibes zu dem vater ihrer gemeinschaftlich erzeugten. 185; und von den ehefrauen mich abzuschrecken, da es an erlaubten mitteln nicht fehle, den naturtrieb zu vergnügen. Hor. sat. 1, 4, 188 ; dort ( in der liebe zwischen eltern und kindern ) glauben wir mehr naturtrieb…