Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nasenstüber m.
nasenstüber , m. schneller mit einem finger an die nase, seit dem 17. jahrh. gebräuchliches wort. Kramer teutsch-ital. wb. 803 b . Rädlein 667 b ; auch nasenstöber, nasenstiber, nasenstieber ( s. unten ), österr. nasenstifler Höfer 2, 280 , kärnt. nasenstiffel Lexer 241 : wie werden euch aber die ohrfeigen und nasenstüber bekommen. Schoch stud. leb. B und F; sie würden ihrem regiments-profosz befehlen, dasz er ihm ein par nasenstüber gebe. Schuppius 810 ; allein ein und ander bekam gute nasenstiber, dasz sich keiner heraus trauete. Leyer-Matzs lust. correspondentzgeist (1668); bisz es endlich …