Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
narrentheiding f.
narrentheiding , f. die theiding ( mhd. tagedinge, teidinge), die verhandlung der narren, narrengeschwätz, narrenposse, dann überhaupt narrheit, thorheit. das wort hat, da der zweite theil desselben schon früh nicht mehr verstanden wurde ( schon im 15. jahrh. taeding, teding, teidung, teidigung für mhd. tagedinc, tagedinge s. Lexer 2, 1387 ) verschiedene wandlungen durchgemacht. 1 1) die volle form narrent(h)eidinge, narrent(h)eiding, namentlich im 16. jahrh.: schandbare wort und narrenteiding oder schertz. Ephes. 5, 4; das alle welt an stat der besten und heiligsten lerer ire narrenteiding fü…