Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachtheil m.
nachtheil , m. selten n., im hd. seit dem 16. jahrh., im md. und nd. (nadeel) schon seit dem 15. nachweisbar und wol erst als gegensatz zum älteren vortheil gebildet ( s. Dasyp. 387 c . Serranus dict. q 1 b . Alberus Cc 1 b . Kramer 1, 211 b . Schiller-Lübben 3, 150 a ): nachstehender, zurückgesetzter, schlechterer theil oder zustand, ein als minderung, verschlechterung erscheinendes übel, überhaupt schaden, verlust, abbruch, beeinträchtigung; oft mit dem synonym schaden u. dergl. oder mit dem gegensatze vortheil verbunden: posteriores partes fero, ich habs nachteil, nehm ( d. h. kriege ) das …