Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachruhm m.
nachruhm , m. ruhm nach dem tode, bei der nachwelt. Stieler 1639 ; der nachruhm lobt nicht nur das gute, er schreibt die zagheit bei dem muthe, die tugend bei den lastern ein. Haller 16 ; eh noch des nachruhms lockender silberton dem ohre süsz klang. Klopstock in E. Schmidts beitr. s. 1 ; uns erschuf dies wunder der macht Zeus waltende vorsicht, spät von dauer und spät erfüllt, zu ewigem nachruhm! Voss Il. 2, 325 ; aber nachdem ich gesühnet den zorn der ewigen götter, häuft ich ein grab, Agamemnon zum unauslöschlichen nachruhm. Odyssee 4, 584 ; drum schwind auch nimmer der nachruhm ihrem verdi…