Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachruf m.
nachruf , m. das nachrufen und nachgerufene. 1 1) nachfolgender, nachhallender ruf: bis ein fertiger gesang muthig durch die lüfte drang und den hall zum nachruf zwang. Hagedorn 3, 58 ; es steigt ihr muthiger gesang, der chöre nachruf einzuladen. 3, 191 . 2 2) besonders die einem scheidenden zum lebewol nachgerufenen oder einem geschiedenen, gestorbenen gewidmeten und ihn rühmenden worte ( in rede oder schrift ): daher muszte dem .. gaste der schöne nachruf an ihn .. ausnehmend gefallen. J. Paul 48, 47 Hempel; also geschmückt stand Gabriel auf, und, unter dem nachruf jauchzender engel und seel…